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Krisenbewältigung mit dem Ezechielbuch

im Gespräch mit Prof. Dr. theol. Carolin Neuber

Wir leben in einer Zeit, die vielfach als Zeit der Krise und des Umbruchs wahrgenommen wird, gesellschaftlich und in der Kirche. In eine solche Zeit hinein ist das Ezechielbuch geschrieben worden. Es verarbeitet die Krise, in die das biblische Israel durch das Babylonische Exil gestürzt wurde. Weil die Beziehung des Volkes zu seinem Gott nicht mehr "stimmte", musste es ins Exil gehen. Dieses Exil wurde als Wüste erlebt, als Ort, an dem Israel sich als abgestorben und leblos sah (vgl. Ez 37,1ff.). Das Ezechielbuch versteht das Exil jedoch als Teil eines Prozesses, der zu einer neuen Gottesbeziehung führt. Dieser Prozess verlangt eine Ablösung von allem, was früher war, um sich von Gott neu formen und beleben zu lassen.

Davon angeregt können wir auch heute versuchen, krisenhafte Zeiten als Prozess des Übergangs zu neuer Lebendigkeit und zu einer vertieften Wahrnehmung Gottes zu verstehen. Welche Impulse wir daraus ziehen können, darüber werden wir gemeinsam nachdenken.

 

Feedback

Ich fand die Schlussbemerkung für mich sehr wichtig, dass jeder für sich sehen muss, wo er steht und es hier keine "allgemein gültige" Aussage gibt.

PM

Hat bereits stattgefunden.

Beginn: 19.02.2024 19:30 Uhr

Ende: 19.02.2024 21.00 Uhr

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Zum Thema "Krisenbewältigung mit dem Ezechielbuch" antworteten zum Abschluss des Abends auf folgende Fragen mit "Ja"

Braucht es die (Kirchen-)Krise, um sich neu aufzustellen für die Zukunft mit Gott?

Ist das Buch Ezechiel sozusagen ein Vorbild für Chance Management, für Verändernung?

Beschreibt das Buch Ezechiel allgemein menschliche Entwicklung, vom Klammern zum Loslassen hin zu neuen Perspektiven?",

Sind Ihre Erwartungen - die das Thema geweckt hat - erfüllt?