Zum Hauptinhalt springen

Nicht loslassen, bis der Segen kommt - Jakobs Kampf am Jabbok als Schule einer trinitarischen Konfliktkultur

mit Joachim Schwind, Rom
Porträtfoto Joachim Schwind

Konflikte gehören zu den großen Herausforderungen im menschlichen Miteinander –auch in geistlichen Gemeinschaften. Doch müssen sie zwangsläufig die Einheit bedrohen?

Der Vortrag nimmt die biblische Erzählung von Jakobs Kampf am Jabbok als Ausgangspunkt für eine neue Sicht auf Konflikte. Jakob ringt, wird verwundet, empfängt einen Segen und erhält einen neuen Namen. Darin zeigt sich: Echte Einheit entsteht dort, wo Menschen einander auch in Spannungen nicht vorschnell loslassen. Im Licht einer trinitarischen Spiritualität wird der Konflikt zum Ort der Klärung, der Verwandlung und der Reifung.

Besonders für Menschen, die eine gemeinsame Berufung teilen, stellt sich die Frage: Wie können Vielfalt, Freiheit und Einheit zusammenfinden, ohne dass Unterschiede verdrängt oder Beziehungen aufgegeben werden? Der Abend lädt dazu ein, Konflikte nicht nur als Störung, sondern als möglichen Ort des Segens zu entdecken.

Joachim Schwind (Jg. 1961), seit 1985 Angehöriger einer Fokolar-Gemeinschaft, ist Mitglied des Generalrats der Fokolar-Bewegung und dort – gemeinsam mit einer italienischen Fokolarin – zuständig für den Aspekt „Weisheit und Studium“. Der gelernte Journalist war Redakteur und Geschäftsleiter im Verlag Neue Stadt, arbeitete im Bereich Kommunikation am Internationalen Zentrum der Fokolar-Bewegung in Rocca di Papa und wurde in  Innsbruck im Fachbereich Systematische Theologie zum Dr. theol. promoviert.

Für Ihre Teilnahme nutzen Sie einfach diesen Link zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Sie!

Online-Veranstaltung
Beginn: 16.10.2026 19:30 Uhr
Ende: 16.10.2026 21.00 Uhr

Zu dieser Veranstaltung gibt es keine Teilnehmerumfrage.