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Zum Bestehen von Alter und Einsamkeit - Hinweise von Romano Guardini

mit Prof. em. Hanna-B. Gerl-Falkovitz
Brustbild Hanna-B. Gerl-Falkovitz

Bereits 1939 hatte Romano Guardini  als Aufgabe des Alters bezeichnet, aus der bisherigen wirkenden Mitte herauszutreten.

Später heißt es über die Härte des Nachlassens: "Die Dinge und Geschehnisse des unmit­telbaren Lebens verlieren ihre Vordringlichkeit. Vieles, das ihm größte Bedeutung zu haben schien, wird unwichtig; anderes, das er für geringfügig gehalten hatte, nimmt an Ernst und Leuchtkraft zu … Es ist ein Vorlauf dessen, was die religiöse Sprache das Gericht nennt. ›Gericht‹ bedeutet, daß die Dinge aus den Verschleierungen des Geredes, aus den Verwirrungen durch Lüge und Gewalt herausge­nommen und in die reine, weder zu bestehende noch zu betrügende Wahrheitsmacht Gottes getragen werden. Zu diesem Gericht vollzieht sich im rechten Alter eine Art Vorbereitung.“

Die Referentin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Jahrg. 1945, war Professorin für Religions-philosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Sie ist Guardini-Biografin und Vorstand des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien.

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Online-Veranstaltung
Beginn: 23.02.2026 20:00 Uhr
Ende: 23.02.2026 21.30 Uhr

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